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Mehr über Persische Nomaden- und Dorfteppiche
Nomaden- und Dorfteppiche sind die ursprünglichste Form der persischen Knüpfkunst. Gashgai, Afshar oder Belutch knüpfen ihre Muster aus dem Gedächtnis, und die Dörfer rund um Hamadan, etwa Assadabad, pflegen jeweils ihre eigene Handschrift. Das Ergebnis sind kräftige Farben, geometrische Medaillons und ein fester Flor aus handgesponnener Wolle, gemacht für den Alltag.
Häufige Fragen zu Persische Nomaden- und Dorfteppiche
Was sind Nomaden- und Dorfteppiche?
Handgeknüpfte Teppiche nomadischer Stämme wie Gashgai, Afshar und Belutch sowie aus Dörfern mit eigener Knüpftradition, etwa rund um Hamadan. Typisch sind geometrische Muster, kräftige Farben und handgesponnene Wolle.
Was unterscheidet sie von Stadtteppichen?
Stadtteppiche folgen einem gezeichneten Entwurf, sind feiner geknüpft und floraler. Nomaden- und Dorfteppiche entstehen meist aus dem Gedächtnis, sind kräftiger im Ausdruck und zeigen die Handschrift ihrer Weberin.
Warum sind die Kanten manchmal nicht ganz gerade?
Viele Stücke entstehen auf liegenden, transportablen Webstühlen. Leichte Abweichungen in Form und Muster sind deshalb typisch und ein Zeichen echter Handarbeit.
Sind Nomadenteppiche alltagstauglich?
Ja. Die feste Knüpfung und die kräftige Wolle machen sie robust, auch im Flur, im Wohnzimmer und in Haushalten mit Kindern oder Haustieren.
Wie pflege ich einen Nomadenteppich?
Sanft saugen, ohne die Fransen einzuziehen, und Flecken mit kaltem Wasser abtupfen. Für eine Grundreinigung wählst du einen Fachbetrieb für handgeknüpfte Teppiche.










































































































